Website Baukasten oder Agentur für Schweizer Betriebe
Wir bauen Websites für Handwerksbetriebe aus der ganzen Schweiz, mit Sitz in Aesch BL. Hier vergleichen wir Website-Baukasten, selbstständige Webdesigner und Webagenturen anhand von Kosten, Zeitaufwand und Betreuung.

Website-Baukasten oder Agentur: Die Entscheidung im Überblick
Ein Website-Baukasten eignet sich für Einzelpersonen und Betriebe ohne Werbebudget, die eine einfache digitale Visitenkarte benötigen. Eine spezialisierte Webagentur empfiehlt sich für Betriebe mit 5 bis 20 Mitarbeitenden, die ihre regionale Auffindbarkeit bei Google ausbauen möchten und deren Inhaber keine Zeit für Konzeption, Texte und Technik aufwenden kann.
Baukästen wie Hostpoint Sites oder Webador punkten mit geringen monatlichen Fixkosten. Allerdings übernimmst du Konzeption, Seitenstruktur, Texte und technische Einrichtung vollständig selbst abends und am Wochenende zusätzlich zur regulären Arbeit. Selbstständige Webdesigner und Webagenturen übernehmen Konzeption und Umsetzung als externe Partner, unterscheiden sich jedoch bei Leistungsumfang, Betreuung und Investitionsbedarf.
Vergleichstabelle: Baukasten, Freelancer und Webagentur
Die Wahl zwischen Homepage-Baukasten, selbstständigem Webdesigner und Webagentur unterscheidet sich massgeblich bei Investitionshöhe, Eigenaufwand des Betriebs und technischer Betreuung. Baukästen bieten den günstigsten Einstieg bei maximaler Eigenleistung. Freelancer erstellen individuelle Designs nach Aufwand. Webagenturen bieten umfassende Projektbegleitung von der Konzeption bis zur technischen Bereitstellung, wobei konkrete Leistungen wie Texte und Fotos vorab abzustimmen sind.
| Kriterium | Website-Baukasten (Selbermachen) | Schweizer Freelancer (Freier Designer) | Spezialisierte Webagentur |
|---|---|---|---|
| Einmalige Investition | Keine (nur monatliche Software-Gebühren) | Projektpreise nach Aufwand | Projektpreis nach Umfang |
| Laufende Kosten | Monatliche Software-Gebühr je nach Tarif | Domain- und Hostingkosten nach Wahl des Hosters | Domain- und Hostingkosten nach Wahl des Hosters; Pflege nach Vereinbarung |
| Zeitaufwand für Inhaber | Hoch (Konzept, Aufbau, Texte und Bilder in Eigenregie) | Mittel (Inhalte und Bildmaterial müssen meist geliefert werden) | Vorab klären: Oft Zuarbeit nötig; bei MAKE 1 Nachmittag für Foto-Shooting vor Ort |
| Gestaltung & Individualität | Vorlagen-Raster, Anpassungsmöglichkeiten je nach Tarif | Individuelles Design abgestimmt auf den Betrieb | Individuelle Gestaltung abgestimmt auf Zielgruppe und Region |
| Lokales SEO (Google) | Basiseinstellungen möglich; Funktionsumfang prüfen | Solide Grundeinrichtung je nach Fachwissen und Auftrag | Klare Seitenstruktur für Leistungen und Orte zur regionalen Auffindbarkeit |
| Texte & Bildmaterial | Eigenleistung des Inhabers | Meist Beistellung durch den Auftraggeber | Vorab prüfen: Bei MAKE Texte in Branchensprache und Fototermin vor Ort |
| Zugänge & Unabhängigkeit | Bindung an das System; Exportmöglichkeiten prüfen | Vorab klären: Wer Zugänge erhält und auf wen Domain läuft | Vorab klären: Bei MAKE vollständige Übergabe aller Zugänge, Domain läuft auf dich, Nutzungsrechte an Fotos, Videos und Texten gehen vollständig an dich |
| Technische Betreuung | Updates und Support über System-Anbieter | Direkte Abstimmung nach individueller Verfügbarkeit | Nach Vereinbarung: Wartungsvertrag oder auf Zuruf (bei MAKE: Pflege auf Zuruf) |
Details zu den Kosten findest du in unserer Übersicht über Kosten für eine Website in der Schweiz. Wenn du eine Website erstellen lassen möchtest, vergleiche Leistungsumfang und Schnittstellen vorab genau.
Wann ein Website-Baukasten für Betriebe ausreicht
Ein Website-Baukasten reicht aus, wenn ein Betrieb ohne Werbebudget startet und keine Neukunden über Suchmaschinen ansprechen muss. Für reine Kontaktdaten, Öffnungszeiten oder als digitale Visitenkarte für bestehende Stammkunden genügt ein selbst erstellter Baukasten vollkommen. Wer jedoch bei umkämpften Suchbegriffen in der Region gefunden werden möchte, stösst mit Standardvorlagen oft an Grenzen.
Typische Situationen für Baukästen wie Hostpoint Sites, Webador, Jimdo oder Wix:
- Neugründung in der Testphase ohne festes Werbebudget.
- Reines Nebengewerbe mit stabiler Auslastung über bestehende Kontakte.
- Digitale Visitenkarte zur Bestätigung der Kontaktdaten und Adresse.
- Freude an selbstständiger Einarbeitung in Software und Gestaltung.
Prüfe beim gewählten Baukastensystem vorab, welche technischen Funktionen für deine Anforderungen bereitstehen. Für die regionale Auffindbarkeit bei Google ist es in der Regel sinnvoll, auf schnelle Ladezeiten auf Mobilgeräten, strukturierte Daten und eigene Unterseiten für getrennte Leistungen zu achten. Während grundlegende Meta-Angaben meist konfigurierbar sind, bieten manche Baukästen nur eingeschränkte Möglichkeiten für erweiterte Seitenstrukturen oder technische Optimierungen.

Wann eine Webagentur für KMU sinnvoll ist
Eine spezialisierte Webagentur ist sinnvoll für etablierte Schweizer Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe mit 5 bis 20 Mitarbeitenden, deren digitaler Auftritt zur handwerklichen Qualität aufschliessen soll. Das betrifft vor allem Betriebe, die Anfragen aus ihrer Region gewinnen, neue Fachkräfte ansprechen und sich unabhängig von Vermittlungsportalen aufstellen möchten.
Betriebe dieser Grösse stehen vor spezifischen Anforderungen:
- Zeitentlastung beim Inhaber: Einteilen, Offerten und Baustellen füllen den Tag. Eine Agentur entlastet bei Konzeption, Texten und technischer Einrichtung.
- Echte Fotos vor Ort: Stockfotos wirken austauschbar. Bei MAKE übernimmt Adrienne Navarro Fotografie und Video vor Ort (Aufwand: 1 Nachmittag). Aufgenommen werden Team, Projekte und Arbeit. Am besten geht der Inhaber oder die Person vor die Kamera, mit der Kunden im Verkauf zu tun haben. Mitarbeitende, die nicht fotografiert werden wollen, fotografieren wir nicht. Bei schlechtem Wetter wird das Shooting verschoben.
- Texte in Branchensprache: Kunden im Handwerk erwarten klare Leistungsbeschreibungen ohne Werbefloskeln. Die Texte entstehen auf Basis eines kurzen Fachinterviews.
- Regionale Auffindbarkeit bei Google: In der Regel ist es sinnvoll, für einzelne Leistungen eigene Seiten anzulegen.
- Entwurf vor Vertrag: Den Entwurf siehst du, bevor du etwas unterschreibst.
Für Inhaber, die einen regionalen Partner suchen, bietet Webdesign für Betriebe in Basel einen geregelten Ablauf mit einem ersten Entwurf vor Vertragsabschluss. Gefällt dir der Entwurf in der Besprechung nicht, löschen wir ihn.
Freelancer als dritter Weg zwischen Baukasten und Agentur
Freie Webdesigner bieten eine flexible Zwischenlösung zwischen Baukasten-Eigenbau und grösseren Agenturen. Du erhältst eine individuelle Gestaltung und direkte Abstimmung mit der umsetzenden Person, klärst jedoch Leistungsumfang und Zuarbeit vorab im Detail.
Wichtige Prüfpunkte bei der Zusammenarbeit mit selbstständigen Designern:
- Direkte Abstimmung: Du besprichst Gestaltung und Anforderungen direkt mit der ausführenden Person ohne Zwischenstationen.
- Leistungsumfang prüfen: Kläre vorab, ob neben dem Webdesign auch Texte in Branchensprache, Fototermine vor Ort und die technische Einrichtung im Angebot enthalten sind oder vom Betrieb geliefert werden müssen.
- Übergabe und spätere Betreuung: Stimme vor Projektstart ab, wer sämtliche Zugangsdaten für Domain und Webhosting erhält und wie spätere Anpassungen nach der Fertigstellung verrechnet werden.

Checkliste zur Entscheidung für Dienstleister und KMU
Die Wahl des passenden Modells hängt von Budget, verfügbarer Eigenzeit, Zielsetzung des Webauftritts und regionalem Wettbewerb ab. Ein Baukasten eignet sich für einfache digitale Visitenkarten ohne Zeitdruck. Freelancer passen für individuelle Gestaltungen bei eigener inhaltlicher Vorbereitung. Eine Agentur empfiehlt sich für Betriebe, die Texte, Fotos und Google-Einrichtung als Gesamtlösung anfragen möchten.
Anhand folgender fünf Fragen prüfst du die Ausgangslage deines Betriebs:
- Wie viel Eigenzeit kannst du investieren? Kannst du Konzeption, Texte und Bildauswahl selbst abends oder am Wochenende leisten, oder füllen Baustellen und Offerten deinen Arbeitstag aus?
- Welches Ziel verfolgt deine Website? Reicht eine Bestätigung von Telefonnummer und Adresse für Bestandskunden, oder möchtest du aktiv neue Kundenanfragen aus deinem Einzugsgebiet über Google gewinnen?
- Wer erstellt Texte und Bildmaterial? Möchtest du Texte selbst formulieren und Bilder zusammensuchen, oder soll ein Fotograf vor Ort Arbeiten dokumentieren und eine Redaktion Texte schreiben?
- Wie stark ist der regionale Wettbewerb? Gibt es in deinem Einzugsgebiet kaum Mitbewerber bei Google, oder konkurrieren mehrere Betriebe um dieselben regionalen Suchbegriffe?
- Wie soll die Betreuung nach dem Livegang erfolgen? Möchtest du System-Updates selbst überwachen, oder bevorzugst du Anpassungen auf Zuruf bei vollständiger Übergabe aller Zugänge?
Je öfter deine Antwort in Richtung Entlastung geht, desto eher passt ein Freelancer oder eine Agentur.
Kostenvergleich im Schweizer Markt: Was Baukasten und Agentur kosten
Die Kostenmodelle auf dem Schweizer Webdesign-Markt unterscheiden sich grundsätzlich zwischen laufenden Software-Abonnements und einmaligen Projektinvestitionen.
Wirtschaftliche Einordnung für deinen Betrieb
Ob sich eine Investition in eine professionelle Firmenwebsite lohnt, hängt vom durchschnittlichen Auftragswert und dem Deckungsbeitrag in deinem Betrieb ab.
Berechnungsansatz für deinen Betrieb:
`Benötigte Aufträge = Gesamte Website-Investition / Deckungsbeitrag pro Kundenauftrag`
Mehr dazu
Wir geben keine pauschalen Erfolgsversprechen und garantieren keine feste Anzahl an Anfragen oder Platzierungen.
Bei MAKE nennen wir den Preis nach dem Entwurf, damit du ihn am Ergebnis messen kannst.
Laufende Kosten für Domain und Hosting können bei Freelancern und Agenturen zusätzlich anfallen. Bei MAKE läuft die Domain auf dich. Du kannst die Website selbst hosten, oder wir hosten sie für dich.

Über den Autor und redaktionelle Standards
Autor dieses Ratgebers ist Dominic Klingelfuss von der MAKE Marketing GmbH in Aesch BL, gegründet 2025. Als Agentur für Schweizer Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe stützen wir unsere Vergleiche auf Erfahrungen aus Kundenprojekten.
Stand der Angaben: September 2026.
FAQ
Häufige Fragen zu Website-Baukasten oder Agentur
Hier findest du Antworten auf häufige Fragen von Betriebsinhabern zum Vergleich zwischen Website-Baukasten, Freelancer und Webagentur in der Schweiz. Wir erklären die Unterschiede bei individuellem Webdesign, technischem Zeitaufwand für Inhaber, regionaler Suchmaschinenoptimierung, Systemwechsel sowie der laufenden Betreuung nach der Fertigstellung. So triffst du eine fundierte Entscheidung für deinen Betrieb.
Was unterscheidet individuelles Webdesign von einem Website-Baukasten?
Individuelles Webdesign wird gezielt auf deine Zielkunden, deine Leistungen und dein regionales Einzugsgebiet ausgerichtet. Je nach Angebot gehören dazu eine eigene Seitenstruktur, Texte zu deinen Leistungen und Fotos aus deinem Betrieb. Ein Baukastensystem basiert dagegen auf vorgegebenen Vorlagen. Das Erscheinungsbild bleibt dadurch oft ähnlich zu anderen Seiten, und individuelle Anpassungen an betriebliche Abläufe sind technisch durch das Baukastenraster vorgegeben.
Ist ein Website-Baukasten für lokales SEO in der Schweiz geeignet?
Für einfache Suchen nach dem Firmennamen reicht ein Baukastensystem meist aus, für umkämpfte Branchenbegriffe in einer Region sind jedoch erweiterte Einstellungen nötig. Ein Baukasten bietet in der Regel Basisfelder für Seitentitel und Meta-Beschreibungen. Prüfe beim jeweiligen Anbieter vorab, ob das System strukturierte Daten für lokale Unternehmen, schnelle Ladezeiten auf Mobilgeräten und separate Unterseiten für einzelne Gewerke und Orte unterstützt.
Kann ich eine Baukasten-Website später zu einem anderen System mitnehmen?
Ob sich eine Baukasten-Website zu einem anderen System mitnehmen lässt, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Wenn du später zu einer Agentur oder einem freien Redaktionssystem wechselst, müssen Struktur und Gestaltung meist neu aufgebaut werden. Kläre vorab, ob sich Texte und Bilder unkompliziert exportieren lassen. Deine Domainadresse bleibt davon unabhängig und lässt sich bei Bedarf zu einem neuen Hosting-Provider übertragen.
Wie viel Zeit muss ein Inhaber investieren, wenn er eine Website selber baut?
Beim Eigenbau mit einem Baukasten liegt der gesamte zeitliche Aufwand für Konzeption, Einarbeitung, Texte und Bildauswahl vollständig bei dir. Dieser Prozess erfordert oft viele Arbeitsstunden an Abenden oder an Wochenenden zusätzlich zur regulären Arbeit. Bei MAKE gehören zu deinem Aufwand ein 15-minütiges Kennenlerngespräch, eine 30-minütige Entwurfsbesprechung, ein Onboarding-Termin, ein kurzes Interview für die Texte, ein Nachmittag für den Fototermin vor Ort und ein paar Feedback-Schleifen.
Was passiert nach der Fertigstellung bei Wartung und technischen Anpassungen?
Beim Baukasten musst du System-Updates, Inhaltsänderungen und rechtliche Pflichtangaben eigenständig im Blick behalten. Bei einer Webagentur hängt die spätere Betreuung vom vereinbarten Modell ab. Kläre vorab, ob monatliche Wartungsverträge vorgeschrieben sind. Bei MAKE erhältst du nach Projektabschluss die vollständige Übergabe aller Zugänge. Spätere Anpassungen führen wir auf Zuruf durch, ohne dass du ein monatliches Wartungsabonnement abschliessen musst.
Beratung für den Webauftritt deines Betriebs
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